Ohne Hebamme klappt es auch! Wochenbett ohne Hebamme

Nach der Geburt ohne Hebamme – so klappt es 

Nestchen oder Betthimmel am Babybett
© detailblick-foto / Fotolia

Hast du keine Hebamme für das Wochenbett gefunden? Oder möchtest du bewusst ohne Hebamme auskommen? Dann ist auch das kein Beinbruch, denn auch ohne Hebamme wirst du die erste Zeit mit deinem Baby meistern.

Gerade Neumamas mit Hebammen-Wunsch haben aber Angst, die Zeit ohne Hebamme nicht zu schaffen. Doch meist sind diese Sorgen unbegründet, denn dein Mutterinstinkt sagt dir, wie du mit deinem Baby umgehen musst. Für Hilfesuchende ohne Hebamme gibt es dennoch Anlaufstellen, an die sie sich bei Fragen oder Probleme wenden können. 

Tipps für ein Wochenbett ohne Hebamme 

Ob man eine Hebamme braucht und möchte, ist wirklich individuell verschieden. Die meisten werdenden Mütter wünschen sich die Hilfe einer Hebamme, vor und nach der Geburt. Sie fühlen sich einfach sicherer, eine erfahrenen Person an ihrer Seite zu wissen.

Andere werdende Mütter und Eltern verzichten bewusste auf die Arbeit einer Hebamme für die Vor- und Nachsorge. Vielleicht möchten sie sich nicht reinreden lassen, sind lieber unter sich als Familie oder sehen einfach keinen Sinn darin. Daher solltest du du dir auf jeden Fall rechtzeitig die Frage stellen: Brauche ich eine Hebamme oder komme ich auch ohne Hebamme aus?

Hast du bereits ein oder zwei Kinder, dann kennst du dich schon aus. Doch auch beim ersten Kind hast du sicherlich viele Ratgeber gelesen. Auch dein mütterlicher Instinkt sagt dir, was dein Baby braucht. Im Idealfall hast du einen Partner oder vielleicht eine Großmutter, Schwester oder Freundin an der Seite, die dir in den ersten Wochen helfen. 

Folgende Tipps solltest du dir merken, wenn du keine Hebamme gefunden hast oder ohne Hebamme auskommen willst: 

  • In etlichen Gemeinden gibt es Familienhelfer, die dir während dem Wochenbett unter die Arme greifen. 
  • Frage deinen Gynäkologen, ob er Hausbesuche macht. In diesem Fall macht der Frauenarzt dann die Kontrolle des Wochenflusses und der Rückbildung der Gebärmutter. 
  • Ein Frauenarzt kann dir auch bei Stillproblemen helfen.  
  • Bist du unsicher, ob das Baby sich gut entwickelt und ausreichend Milch bekommt, sprich mit dem Kinderarzt. 
  • Stillberaterinnen sind eine super Anlaufstelle, wenn es mit dem Stillen nicht klappen will oder du einfach Probleme damit hast. 

Im Grunde wirst du auch ohne Hebamme gut klar kommen, sofern du normal entbunden hast. Wichtig ist nur, dass du dir Ruhe gönnst und für das Baby da bist. Der Haushalt kann warten und die schmutzige Wäsche wird auch noch in ein paar Tagen da sein. 

Wenn du keinen Partner hast, so frage Verwandte, ob sie für dich den Einkauf übernehmen können. Sicherlich kann sich die Familie auch beim Kochen abwechseln, damit du dich damit nicht abmühen musst. 

Mutterinstinkt und eigenes Körpergefühl

Dein Mutterinstinkt sagt dir, ob es deinem Baby gut geht oder nicht. Alles spielt sich mit der Zeit ein und du wirst merken, wenn dein Baby Hunger hat, ob es müde ist oder Nähe braucht.

Beobachte jedoch nicht nur die Entwicklung des Babys, sondern auch des Wochenflusses. Er wird mit der Zeit heller und sollte nach sechs Wochen vorbei sein. Wenn du keine Schmerzen und Fieber hast, ist alles gut. Sollte dies aber auftreten, suche den Frauenarzt auf und sage ihm, dass du keine Hebamme gefunden hast. 

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Plane vorab dein Wochenbett 

Wenn du schon weißt, dass du keine Hebamme haben wirst, dann bereite dich schon einmal auf die Zeit im Wochenbett vor. Spricht mit deiner Familie, mit Freunden und deinen Partner, wer was übernehmen kann. Das geht los beim Essen kochen und Einkaufen über den Haushalt bis hin zur Betreuung bereits vorhandener Kinder. 

Wenn du die Möglichkeit hast, decke dich schon vor der Geburt mit haltbaren Lebensmitteln ein. Denke dabei auch an Gerichte, die sich schnell und ohne großen Aufwand zubereiten lassen. Gerne kannst du auch vorkochen und Gerichte einfrieren. 

Schau, ob es in deiner Stadt einen Säuglingspflege-Kurs gibt oder einen Stillvorbereitungs-Kurs und schreib dich dort ein. Im Zweifel kannst du auch im Krankenhaus nachfragen, ob du länger bleiben darfst, weil du keine Hebammen finden konntest. Hilfreich wäre es schon, wenn du bis zum Milcheinschuss im Krankenhaus bleiben darfst. 

Dieser findet meist ab dem dritten Tag nach der Entbindung statt. Hier ist das Risiko eines Milchstaus sehr hoch, wenn das Baby vielleicht Probleme beim Trinken hat. Dem kannst du so vorbeugen. 

Auch Kliniken haben meist Stillberaterinnen, die in manchen Kliniken sogar eine persönliche Beratung anbieten, wenn du nicht mehr im Krankenhaus bist. Frage nach, ob du im Zweifel dort vorbeischauen darfst. 

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Alles ganz easy 

Je entspannter du an die Sache herangehst, umso leichter wird es sein. Man hört vom Wochenbett oftmals viele Horrorgeschichten. Angefangen vom viel zu starken Wochenfluss bis hin zum Milchstau und dem Baby, das nur schreit, aber nicht trinkt. 

Bleib ruhig und du wirst sehen, es geht ohne Hebamme super. Dein Baby spürt deine Unsicherheit und wird dadurch unruhig. Deshalb entspann dich. 

Ruhe dich aus, kuschle den ganzen Tag mit deinem Baby und gönn dir immer dann Schlaf, wenn auch das Baby schläft. Im Wochenbett tankst du Kraft für die anstehenden schlaflosen Nächte. Du wirst sehen, dein Körper erholt sich von ganz alleine.  

Dein Instinkt sagt dir, was du tun musst und wenn alle Stricke reißen, dann frag doch einfach einmal deine Mutter oder Schwiegermutter. Immerhin haben diese schon Babys groß bekommen und können dir auch viele Tipps geben. 

FAQ 

Ist eine Nachsorgehebamme notwendig? 

Im Grunde ist sie nicht dringend notwendig. Sie gibt dir lediglich die Sicherheit, jemanden an deiner Seite zu haben, der sich auskennt. Es geht aber auch ohne, wenn du keine Hebamme gefunden hast. 

Was mache ich, wenn ich Fieber bekomme? 

Sprich mit deinem Hausarzt oder Frauenarzt. Sollte das Fieber in der Nacht stark einsteigen, so rufe in der Geburtsklinik an und schildere das Problem. Dort sagt man dir, was du tun sollst. 

Woher weiß ich, ob das Baby genug Milch bekommt? 

Wenn das Baby nicht weint und zufrieden wirkt, scheint es auch satt zu sein. Es ist ratsam, aus der Apotheke eine Babywaage zu leihen, damit du das Gewicht in den ersten Tagen kontrollieren kannst. Eine leichte Gewichtsabnahme in den ersten Tagen ist aber ganz normal. 

Ohne Hebamme keine Entlassung aus dem Krankenhaus, stimmt das?

Nein, das stimmt nicht. Wenn du normal entbunden hast, kannst du das Krankenhaus sogar wenige Stunden nach der Geburt wieder verlassen, mit oder ohne Hebamme für die Nachsorge. Es wird zwar oft behauptet, dass eine Hebamme nötig ist, doch keine Mutter ist verpflichtet, eine Hebamme zu haben.

Quellen: 

Letzte Aktualisierung am 2.12.2023 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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