Ein Strampelsack – was ist das eigentlich?

Strampelsack zum Strampeln und Schlafen

Strampelsack Baby
Urheber: alexandergrumeth / 123RF Standard-Bild

Babyschlafsack, Pucksack, Strampelsack – bei den vielen Schlafsackmodellen auf dem Markt, kann jeder schnell den Überblick verlieren. Du bist dem Begriff „Strampelsack“ begegnet, weißt aber nicht so genau, was das ist und wofür man ihn benutzt? Dann bist du hier richtig:

Der Strampelsack

Strampelsäcke bekommst du wie gewöhnliche Babyschlafsäcke in verschiedenen Dicken, also sowohl für warme als auch für kalte Tage. Du kannst sie deinem Baby zum Schlafen anziehen. Der Strampelsack unterscheidet sich vom Baby-Schlafsack vor allem darin, dass er ein breites Gummi unterhalb der Ärmchen hat und nicht wie ein normaler Schlafsack über die Schultern des Babys gezogen wird.

In erster Linie soll der Strampelsack tatsächlich zum freien, ungehinderten Strampeln sein. Da kleine Babys es meistens toll finden, mit nackten Füßchen und Beinen zu strampeln, zieht man dem Baby unter dem Sack lediglich eine Windel und eventuell einen Body an. So kann das Baby ungehindert strampeln.

  • Ein Strampelsack ist toll zum Strampeln, durch das dein Baby seine Muskulatur stärkt.
  • Da der Strampelsack unterhalb der Arme endet, kann dein Baby seine Arme völlig frei mitbewegen.
  • Da es Strampelsäcke aus verschiedenen Materialien und in zahlreichen Wärmegraden gibt, kannst du deinem Baby sowohl im Sommer als auch an kalten Wintertagen einen Strampelsack anziehen.
  • Strampelsäcke können einfach und schnell angezogen werden, auch wenn das Baby bereits schläft.

Strampelsack nicht nur zum Strampeln

Zwar bietet ein Strampelsack viel Platz zum freien Strampeln, doch er ist nicht alleine dafür eine tolle Sache. Denn auch als kuscheliger Schlafsack kann der Sack genutzt werden. Vor allem tagsüber ist er praktisch. Denn wenn dein Baby zwischendurch einschläft, kannst du ihm einfach den Sack über die Beine ziehen und es ist kuschelig eingepackt, ohne das eine Decke benutzt werden muss. Mein Sohn hat die ersten Monate sehr viel in einem richtig warmen, weichen Strampelsack geschlafen. Einen normalen Schlafsack, den man auch über den Oberkörper zieht, haben wir erst später benutzt.

Für wen ist ein Strampelsack geeignet?

Für alle Babys im ersten Lebensjahr. Vor allem aber für kleine Babys und Neugeborene.

Eine gute Alternative für warme Zimmer

Im Sommer kann ein Strampelsack für das Baby angenehm sein. Da der Babystrampelsack nur bis knapp unter die Arme gezogen wird, überhitzt das Kind auch nicht so stark.

Praktisch für unterwegs

Strampelsäcke gibt es auch für unterwegs. Denn einige Modelle haben Öffnungen zum Durchführen der Autositzgurte. So kannst du dein Baby auch unterwegs in der Babyschale kuschelig einpacken.

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Strampelsack – welche Größe?

Es kommt hier darauf an, von welchem Hersteller du einen Strampelsack erwerben möchtest. Denn viele solcher Strampelsäcke werden in nur einer Größe angeboten, da sie ohnehin überwiegend für sehr kleine Babys genutzt werden. Sie passen dann Neugeborenen und Babys bis etwa 6 Monaten. Nur einige wenige Hersteller bieten auch Strampelsäcke in verschiedenen Größen an. Lilakind ist ein kleiner Hersteller von Handmade Babymode aus Berlin. Lilakind hat auch Strampelsäcke in verschiedenen Größen zur Auswahl.

Aus welchen Materialien sind die Säcke gefertigt?

Auch hier gibt es Unterschiede. Das wohl gängigste Material ist Baumwolle. Aber auch Strampelsäcke aus Merinowolle oder Schurwolle hält der Markt bereit. Einige Modelle sind wattiert, andere nicht. Hier musst du natürlich nach Jahreszeit und Verwendungszweck entscheiden. Im beheizten Auto braucht es vielleicht nicht unbedingt einen dickgefütterten Baby-Strampelsack, im kühlen Schlafzimmer an kalten Wintertagen aber schon. Prinzipiell kann man aber sagen, dass Strampelsäcke aus Merinowolle, Schurwolle und solche mit Fütterung für den Winter gedacht sind. Unwattierte Strampelsäcke aus Baumwolle, Musselin und Baumwolljersey hingegen für warme Tage.

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Strampelsack Kauf – auf was achten?

Du solltest zuerst den Zweck bestimmen. Brauchst du den Sack vor allem für unterwegs, ist ein Modell mit Gurtschlitzen unverzichtbar. Da dein Baby unterwegs ja in der Regel normal angezogen ist, benötigst du einen Sack ohne Fütterung. Vor allem im warmen Auto reicht ein dünnes Modell zum Überziehen.

Soll dein Baby im Strampelsack seine Nacht verbringen? Dann benötigst du ein Modell, das passend zur Raumtemperatur des Babyschlafzimmers ist. In kühleren Räumen schläft dein Baby in einem warm gefütterten Baumwollsack gut. In sehr warmen Schlafzimmern reicht eine ungefütterte Variante aus Baumwolle oder Baumwollmusselin (kühlend, für Hochsommertage) aus.

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Alternativen zu Baumwolle und Baumwollmusselin sind Merinowolle und Schurwolle. Strampelsäcke aus diesen Materialien sind vor allem für den Winter gedacht (Merinowolle kann auch im Sommer genutzt werden).

Bei der Größe hast du im Bereich der Strampelsäcke weniger Auswahl, denn die meisten Hersteller bieten keine Größenauswahl an. Strampelsäcke passen aber meisten den ganz Kleinen, also Babys von etwa 0 bis 6 Monaten. Wenn der Sack etwas größer erscheint, ist das erstmal nicht schlimm. Denn im Gegensatz zum herkömmlichen Babyschlafsack besteht nicht die Gefahr, dass dein Baby in den Sack hineinrutscht, da der Strampelsack ja unterhalb der Arme endet. Dennoch sollte der Strampelsack nicht zu groß sein. Hat das Baby zu viel Platz in seinem Sack, wärmt er nicht mehr ausreichend. Als Faustformel kannst du davon ausgehen, dass dein Baby von den Füßchen bis Ende des Sacks noch etwa 1/4 der Länge des Strampelsacks an Platz haben sollte.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Gummi des Strampelsacks. Es wird bis unterhalb der Arme, also etwa auf Brusthöhe gezogen. Hier sollte es festsitzen, doch keinesfalls einengen. Hingegen darf es auch nicht zu locker sitzen, da der Sack sonst nach unten rutschen würde. Das Gummiband sollte zudem möglichst breit sein.

Letzte Aktualisierung am 10.07.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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  1. Baby Daunenschlafsack - kuschelig warm schlafen

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