Was zieht man dem Baby unter dem Babyschlafsack an?

Gut gekleidet unterm Babyschlafsack

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© Anna Kowolik / Fotolia

Als wäre es nicht schon schwierig genug, einen Babyschlafsack auszusuchen – wenn das Kleine erstmal da ist und man die erste Nacht zu Hause verbringt, fragt man sich: was ziehe ich meinem Schatz eigentlich zum Schlafen an?

Kleidung unter dem Schlafsack Baby – nicht zu dick und nicht zu dünn angezogen

Klar, vorgesorgt haben Erstlingseltern heutzutage immer: Bodies, Schlafsäcke und Schlafanzüge liegen frisch gewaschen bereit. Dennoch ist man sich besonders am Anfang nicht immer sicher, was das Baby alles zum Schlafen anziehen soll. Schließlich möchte jede Mutter und jeder Vater, dass das Baby warm eingepackt ist und gemütlich schlafen kann. Doch Experten raten dringend dazu, das Baby nicht zu dick einzupacken. Denn auch eine Überwärmung ist ein Risikofaktor und kann – so meinen es Ärzte und andere Experten – das Risiko des Plötzlichen Kindstods erhöhen. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Schlafkleidung des Babys genau unter die Lupe zu nehmen.

Weniger ist mehr unter dem Babyschlafsack

Natürlich soll das Baby in der Nacht nicht frieren, doch es soll auch nicht zu dick angezogen werden. Zuerst solltest du dir daher den Schlafsack des Babys ansehen und dann die Raumtemperatur des Babyschlafzimmers prüfen (siehe hier auch TOG-Werte). An kalten Wintertagen bei kühlen Schlafzimmertemperaturen ist meistens ein Kurz- oder Langarmbody in Kombination mit einem Babyschlafanzug sinnvoll. Darüber wird dann der Schlafsack Baby angezogen. Im Sommer hingegen reicht meist ein Kurzarmbody bzw. ein kurzer Pyjama + leichtem Sommerschlafsack aus. Im kühleren Frühling und im beginnenden Herbst tut es in der Regel ein Kurzarmbody zusammen mit einem dünnen Schlafanzug und einem Herbst- oder Winterschlafsack.

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Und damit es dem Baby immer angenehm ist, wird auch noch empfohlen, die Temperatur des Kindes prüfen. Das macht man im Nacken des Babys, nicht an den Händen, Füßen oder der Nase. Vor allem Hände und Füße sind bei Neugeborenen oft kühl, was aber nicht heißt, dass das Kind friert. Ist der Nacken hingegen kühl, hast du dein Baby etwas zu dünn angezogen. Ist der Nacken hingegen heiß und schwitzt dein Baby, hast du es zu dick eingepackt. Daher ist die „Nackenmethode“ die beste Wahl, um zu prüfen, ob das Baby richtig angezogen ist. Hört sich kompliziert an? Ist es aber nicht. Denn mit der Zeit bekommt jeder ein Gefühl dafür, was das Richtige für das eigene Kind ist.

Beachte aber bitte immer Folgendes:

Besonders Babys im ersten Lebensjahr nie mit einer Decke zudecken. Wenn das Kind in der Nacht zu frieren scheint, lieber aus dem Bettchen nehmen und wärmer anziehen und dann wieder in den Babyschlafsack packen.

Keine Felle, Wärmflaschen, Körnerkissen oder andere Wärmequellen ins Babybettchen legen!

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