SwaddleMe Puckhilfe

Eine der beliebtesten Puckhilfen von Eltern

Puck-Mich-Säcke von Ergobaby Pucksack für Neugeborene SwaddleMe
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Das Pucken wird heute wieder mehr geschätzt und von vielen Hebammen empfohlen. Vor allem unruhige Kinder und sogar sogenannte Schreibabys sprechen oft gut aufs Pucken an. Sie werden ruhiger und finden leichter in den Schlaf. Da das Pucken in Tücher, Decken und Co. allerdings recht schwierig ist, machen Puckhilfen wie der SwaddleMe Sinn. Mithilfe des SwaddleMe Pucksacks kannst du beim Pucken deines Babys nichts falsch machen.

SwaddleMe? Pucken – wieso, weshalb, warum

Zum Thema Pucken hört man zwar immer wieder gegensätzliche Meinungen, viele Eltern schwören aber auf das enge Einwickeln ihres Kindes. Sinn und Zweck ist es, dem Kind durch das feste Wickeln ein Gefühl der Geborgenheit zu geben. Neugeborene und sehr kleine Babys fühlen sich in unserer großen, weiten Welt einfach erstmal unwohl. Schließlich kennen Sie noch die Enge aus Mamas Bauch. Die plötzliche Bewegungsfreiheit überfordert viele Babys somit zu Beginn ihres Lebens. Daher empfehlen Hebammen das Pucken. Die Wickeltechnik wurde früher und heute in Tüchern praktiziert.

Puckhilfen wie den SwaddleMe ® zum sicheren und einfach Pucken

Da das oben erwähnte Wickeln in Tücher gar nicht so einfach ist, solltest du es dir unbedingt von einer erfahrenen Hebamme zeigen lassen. Zu enges Wickeln tut dem Kind nämlich nicht gut. Das zu lockere Wickeln ist aber auch unsinnig, da so der gewünschte Effekt ausbleibt und das Baby sich unter Umständen auch wieder aus dem Tuch herauszappelt. Für unerfahrene Eltern sind daher sogenannte Puckhilfen eine gute Sache.

Seit beinahe einem Jahrzehnt in Deutschland bekannt ist der SwaddleMe®. Der SwaddleMe® ist eine tolle Sache, denn mit ihm wird das Pucken spielend leicht. In drei Schritten wickelst du dein Baby in den SwaddleMe® ein und verschließt diesen dann mit dem Klettverschluss des Pucksacks. Schon ist dein Baby gepuckt.

Was SwaddleMe® zu bieten hat

  • Einfaches und schnelles Pucken des Kindes auch für unerfahrene Eltern möglich
  • In Baumwolle, zertifizierter Bio-Baumwolle (Baumwolle kbA), Microfleece (100 % Polyester) sowie in Viskose-Bambus (100 % Viskose) erhältlich
  • Arme sind im SwaddleMe® eng eingewickelt, es ist aber Platz zum Strampeln und Strecken der Beine
  • SwaddleMe® gibt es in vielen tollen, kindlichen Designs
  • Für Babys ab etwa 3kg Körpergewicht und sogar für Frühchen
  • Bietet die Möglichkeit, das Kind zu wickeln, ohne die Puckhilfe ausziehen zu müssen
  • Kann sogar im Autositz verwendet werden

SwaddleMe ® Auswahl – welches Modell ist das Richtige

Den SwaddleMe® gibt es in verschiedenen Materialien zu kaufen. Dabei solltest du zuerst auf die passende Größe des Pucksacks achten, denn es gibt nicht alle Materialien in allen Größen. Hauptausschlaggebend ist aber die Zimmertemperatur des Babyschlafzimmers. Baumwolle hält nicht ganz so warm wie etwa Microfleece. Im Winter beziehungsweise bei kühlen Raumtemperaturen kann ein SwaddleMe® Pucksack aus Microfleece also sinnvoll sein. Die meisten Eltern entscheiden sich aber dennoch für Baumwolle oder Bio-Baumwolle, da dieses Material auch atmungsaktiv und leicht zu pflegen ist. Ziehe dein Kind an kaltem Tagen im Pucksack aus Baumwolle nicht zu dünn an. Bedenke aber auch, dass Babys generell eher dünner als zu dick zu Bett gebracht werden sollten. Denn auch eine Überwärmung wird mit dem Plötzlichen Kindstod in Verbindung gebracht. Sinnvoll ist es daher, das Kind zu beobachten und anfangs zu prüfen, ob es kalt ist oder vielleicht sogar schwitzt.

Die Variante SwaddleMe® Viskose aus Bambus ist eher etwas für Babys, die schon ein wenig mehr Bewegungsfreiheit wünschen. Denn Viskose ist dehnbarer als die anderen angebotenen Stoffe der Marke.

Welche Größe braucht mein Kind

Das Wichtige beim SwaddleMe® Pucksack ist, dass dieser nicht zu groß gekauft wird. Ein zu großer Pucksack kann nicht richtig angelegt werden, was bedeutet, dass sich das Kind schnell aus der Puckhilfe befreien kann. Daher ist die Wahl der richtigen Größe wichtig, damit das Pucken funktioniert. Der Hersteller gibt für seine Größen folgende Werte an:

  1. SwaddlePod für Frühchen und kleine Neugeborene von ca. 1,5-3 kg
  2. SwaddleMe small für Neugeborene von ca. 3-6 kg
  3. SwaddleMe large für Kinder ab etwa 6kg bis ca. 10 kg

Was muss man dem Baby unter dem Pucksack anziehen?

Das ist eine Frage, die nie allgemein beantwortet werden kann. Was du deinem Baby unter dem Pucksack anziehst, ist immer vom Kind selbst und natürlich der Raumtemperatur im Babyschlafzimmer abhängig. Im Sommer bei warmen Räumen reicht oft eine Windel gegebenenfalls in Kombination mit einem dünnen Sommerbody. Im Winter kannst du dein Kind zusätzlich in einen Strampelsack stecken. Oder du puckst es zusätzlich in eine nicht zu dicke Decke, ein Pucktuch oder Handtuch.

Der SwaddleMe wurde in Amerika entwickelt. Dort gelten andere empfohlene Raumtemperaturen für kleine Babys als in Deutschland. Hierzulande empfehlen Experten nämlich eine Temperatur von 16 bis 18°C im Babyschlafzimmer. In Amerika hingegen dürfen die Räume nach Expertenmeinungen gerne um eine Grade wärmer sein. Somit ist der SwaddleMe für die dort herrschenden Raumtemperaturen ideal, für unsere kühlen Schlafzimmer aber oft etwas zu dünn. Wir müssen also zumindest im Winter etwas einfallen lassen, um das Kind möglichst warm zu halten und dennoch sicher zu betten.

Am besten ist es, das Baby einige Nächte zu beobachten und die Temperatur des Kindes im Nacken zu prüfen. Schwitzt es deutlich? Dann ist es zu warm angezogen und du solltest vor dem nächsten Pucken eine Lage Kleidung entfernen beziehungsweise das Pucktuch oder den Strampelsack weglassen.

Fühlt sich der Nacken deinen Babys hingegen kalt an, ist dein Baby noch etwas zu dünn angezogen. Ziehe ihm einen Schlafanzug an, einen wärmeren Body oder greife auf einen Strampelsack zurück, den du wie erwähnt über den SwaddleMe ziehst. Vielleicht ist auch die SwaddleMe Variante aus Microfleece etwas für euch? Dieses Material hält nämlich etwas wärmer als die gerne gekauften Pucksäcke aus Baumwolle.

Verzichten solltest du aber auch beim gepuckten Baby auf eine lose Decke. Denn auch, wenn das Baby eng eingewickelt ist, besteht dennoch die Möglichkeit, dass es durch Bewegungen unter die Decke gelangen kann.