Stiftung Warentest und Ökotest über Babyschlafsäcke

Von Öko-Test getestete Babyschlafsäcke

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© Anna Kowolik / Fotolia

Gerade Eltern möchten bei der Auswahl der Produkte, die sie für ihren Nachwuchs verwenden, alles richtig machen und sicher gehen, dass die Artikel qualitativ einwandfrei sind. Eine sorgsame Verarbeitung ist dabei ebenso wichtig wie hochwertige Materialien, die selbstverständlich schadstofffrei und auf die besonderen Bedürfnisse der Kleinen hin abgestimmt sind. Eine kindgerechte Gestaltung, Langlebigkeit, Sicherheit und eine leichte Handhabung sind ebenfalls entscheidend. Da das Angebot an Artikeln für Babys und Kinder mittlerweile stark gewachsen ist und immer neue Marken und Artikel auf dem Markt auftauchen, orientieren viele Eltern sich gerne an Empfehlungen von anerkannten Verbraucherorganisationen oder Gütesiegeln. Wichtig ist vielen Eltern vor allem, was Stiftung Warentest und Ökotest über Babyschlafsäcke sagen.

Stiftung Warentest und Ökotest über Babyschlafsäcke – Stiftung Warentest und Öko-Test – was ist das eigentlich?

Stiftung Warentest

Die bekannteste Verbraucherorganisation ist sicherlich die Stiftung Warentest, die innerhalb Deutschlands auch als bekannteste Stiftung gilt. Bei dieser Organisation handelt es sich um eine durch den deutschen Staat geförderte Stiftung, die sowohl Dienstleistungen als auch Produkte unterschiedlichster Anbieter untersucht und mit Artikeln anderer Anbieter vergleicht. Dabei wird neben dem Gebrauchs- und Nutzwert auch die Umweltverträglichkeit des Artikels untersucht.

Verbraucher sollen informiert werden, um so gesundheits- und umweltbewusstere Entscheidungen treffen zu können. Die Stiftung hat durch ihre Warentests einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidungen der Konsumenten. Die Tests werden von wissenschaftlichen Mitarbeitern und Marktforschern geleitet, wobei die Untersuchungen jedoch durch neutrale Institute durchgeführt werden. Hier werden anonym im Einzelhandel erworbene Artikel getestet und die Ergebnisse nach der Auswertung an die Anbieter freigegeben. Anschließend werden die Ergebnisse nach deren Stellungnahme und Kontrolle von Redakteuren als gut lesbare Tests der Öffentlichkeit in Zeitschriften oder im Netz präsentiert. Neben Prüfinstituten werden auch Testpersonen eingesetzt, etwa in der Rubrik Handhabung.

Öko-Test

Öko-Test ist eine monatlich erscheinende Zeitschrift mit einem Fokus auf Verbraucher-Information. Die Zeitschrift gehört zur Medienholding der SPD. Neben der Standardzeitschrift gibt es noch Sondermagazine, wie den Öko-Test Ratgeber, Öko-Test Jahrbücher und Spezialausgaben sowie eine Internetpräsenz. Auf dieser können die Testergebnisse der Untersuchungen ab dem Jahr 1992 gegen eine Gebühr abgerufen werden. Auch hier werden Dienstleistungen und Produkte von externen Instituten getestet, wobei Öko-Test die Testkriterien bestimmt. Die Produkte werden anonym erworben und die Testergebnisse anschließend von Redakteuren der Zeitschrift bewertet. Neben gängigen Aspekten wie Handhabung und Nutzwert sowie Preis-Leistungs-Verhältnis wird teilweise auch die Corporate Social Responsibility, kurz CSR, untersucht, die zeigt, ob und inwiefern ein Unternehmen auf Nachhaltigkeit und Arbeits- und Sozialstandards achtet.

Tests zu Babyschlafsäcken durch Stiftung Warentest und Ökotest

Obwohl Stiftung Warentest seit Gründung schon mehrfach Produkte für Babys und Kinder getestet hat, etwa Autokindersitze, gibt es bisher keine Tests zum Thema Babyschlafsack und somit auch keine Empfehlungen für den Verbraucher durch die Stiftung.

Ökotest hat im Jahr 2013 jedoch 14 Schlafsäcke für Kinder und Babys getestet – und zwar von folgenden Anbietern:

Im Jahr 2015 wurden im Jahrbuch von Ökotest zwei weitere Kinder- und Babyschlafsäcke überprüft:

Der Popolino Vario in der Ausführung Sand natur schnitt mit der Bewertung sehr gut am besten ab, dicht gefolgt von dem Minibär Schlafsack Lena Marienkäfer von Fussenegger.

Bei der Durchführung des Tests im Jahr 2013 bemängelte Ökotest den Gehalt unnötiger Schadstoffe, die bei vielen Modellen gefunden wurden. Dieser Fund führte auch dazu, dass damals kein Modell mit dem Urteil sehr gut abschnitt.

Trotzdem hat sich die Zeitschrift grundsätzlich für Babyschlafsäcke ausgesprochen, da diese im Vergleich zu traditionellen Bettwaren deutlich sicherer sein sollen und eine gute Alternative darstellen, wenn die Materialien schadstofffrei sind.