Ich will wehen! So soll man Wehen fördern können

Mit diesen Tipps regst du Zuhause Wehen an

Wehen foerdern
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So schön eine Schwangerschaft auch ist, irgendwann kommt bei jeder Schwangeren der Punkt, an dem die Geburt herbeigesehnt wird. In Foren und auf anderen Internetseiten werden daher gerne Fragen zum Wehen fördern gestellt.

Wehen soll man angeblich anregen können, indem man sich viel bewegt, die Fenster putzt, einen speziellen Tee trinkt oder scharfe Speisen zu sich nimmt. Doch stimmt das wirklich? Und ist es überhaupt gut für das Baby, wenn man die Wehen fördert? Tatsächlich kommt es immer auf die Situation an und darauf, wie weit die Schwangerschaft fortgeschritten ist. Manchmal brauchen Babys nämlich nur einen kleinen Anschubser, damit die Geburt endlich losgeht. 

Wehen anregen – Es soll endlich losgehen

Die Schwangerschaft neigt sich dem Ende entgegen und man freut sich auf sein Baby. Die meisten Eltern haben alles gut vorbereitet: das Babyzimmer ist eingerichtet, der erste Schlafsack für das Baby liegt bereit und die Kliniktasche ist gepackt.  

Neben der Vorfreude kommt in den letzten Wochen und Tagen vor der Geburt bei vielen Schwangeren auch ein Unwohlsein oder oftmals auch echte Frustration auf. Man möchte einfach nicht mehr! 

Der große Bauch stellt eine enorme Belastung im Alltag dar, der Schlaf wird immer schlechter und das Sodbrennen hemmt die Freude am Essen. Und die ständige Fragerei von Verwandten und Bekannten macht die Situation für viele werdenden Mütter nahezu unerträglich. Fragen wie “und, merkst du schon was?” oder “bist du immer noch schwanger?” können die Nerven erheblich strapazieren.

Dazu kommt die Vorfreude auf die Zeit mit dem Baby und die Neugierde darauf, wie das Baby aussieht. Die meisten Schwangeren freuen sich und möchten einfach nicht mehr länger auf ihr Kind warten.

Es ist einfach so, dass die meisten Schwangeren in den letzten Schwangerschaftswochen eigentlich nur noch das Ende der Schwangerschaft herbeisehnen. Daher überlegen viele Frauen in dieser Zeit, wie sie die Wehen fördern und die Geburt anregen können. 

Geheimtipp Wehen auslösen – So gut wie jede Schwangere wünscht sich irgendwann, dass es endlich losgeht

Neben den körperlichen Beeinträchtigungen und dem Wunsch, den Körper endlich wieder für sich zu haben, möchten sehr viele Frauen die Geburt einfach hinter sich bringen. 

Letztes Schwangerschaftsdrittel
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Doch wenn sich eine Schwangere dann tatsächlich mal in einem Forum wagt, sich über diesen Zustand zu beklagen und nach Tipps zum Wehen anregen zu fragen, kommen direkt Maßregelungen und unangebrachte Kommentare auf. 

Viele Foren-Mütter sind der Überzeugung, man solle doch bitte der Natur seinen Lauf lassen und dem Baby die Zeit lassen, die es eben braucht. 

Tatsächlich wird ein Baby auf nicht auf die Welt kommen, nur weil Mama das eben so möchte. Doch es gibt viele Tipps und Ratschläge, um die Wehen zu fördern und dem Baby vielleicht einen kleinen Schubs zu geben. 

Ich denke, dass ein sehr großer Teil der Schwangeren zum Ende der Schwangerschaft nach Tipps zum Geburt anregen sucht. 

Daher möchten wir hier einige Tipps geben. 

Wir gehen natürlich davon aus, dass sich alle Schwangeren verantwortungsbewusst verhalten und sich mit dem Thema “Geburt selbst einleiten” nur dann befassen, wenn der berechnete Geburtstermin erreicht oder bereits überschritten ist!

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Voraussetzungen, um Wehen anzuregen

An erster Stelle steht natürlich immer deine Gesundheit sowie die Gesundheit deines ungeborenen Babys. Daher solltest du niemals mit dubiosen Methoden herumexperimentieren. 

Zudem solltest du dich körperlich fit fühlen und dich am Ende deiner Schwangerschaft befinden bzw. bereits den berechneten Geburtstermin überschritten haben. Versuche daher bitte nur, Wehen anzuregen, wenn diese Punkte erfüllt sind:

  1. Du bist fit, hast einen stabilen Kreislauf und fühlst dich selbst bereit für die Geburt
  2. Die letzte Untersuchung beim Gynäkologen liegt erst kurze Zeit zurück
  3. Dein Baby ist “fertig”, hat ein geeignetes Gewicht erreicht und braucht nur noch einen kleinen Schubs
  4. Deine Schwangerschaft verlief komplikationslos
  5. Idealerweise liegt das Köpfchen deines Babys schon im Becken

Man sagt auch, dass die wehenfördernden Mittel erst dann anschlagen, wenn der Gebärmutterhals bereits verstrichen ist und der Muttermund schon geöffnet ist. Das kann aber manchmal ganz schnell gehen. 

Viele Frauen haben berichtet, dass am Morgen beim Termin beim Frauenarzt noch keine dieser Punkte feststellbar war, am Abend dann aber plötzlich die Wehen einsetzten. 

Hier kann ich auch aus eigener Erfahrung berichten: Bei meiner Tochter war ich einen Tag vor der Geburt vormittags bei der Frauenärztin. Es deutete nichts darauf hin, dass es bald losgehen würde. Dennoch wachte ich am nächsten Tag früh morgens bereits mit einem leichten Ziehen und Unwohlsein auf. Am Abend kam dann meine Tochter zur Welt (übrigens 10 Tage vor dem errechneten Termin). 

Also, nicht verzweifeln. Denn nur weil es aktuell vielleicht noch nicht so aussieht, als würde die Geburt bevorstehen, kann sich das von jetzt auf gleich ganz schnell ändern.

Ich habe übrigens keine Mittel zur Wehenförderung genommen, da mein Sohn am errechneten Termin zur Welt kam und meine Tochter sogar vor dem Termin. Allerdings habe ich regelmäßig Himbeerblättertee getrunken. Ob es da einen Zusammenhang gibt? Darüber kann man natürlich nur spekulieren. 

Warum überhaupt die Wehen fördern?

Es wird ja gerne davon abgeraten, die Wehen anzuregen. Wenn du einfach nur ungeduldig bist, kannst du dir die Zeit des Wartens vielleicht nett machen und so noch einige Tage überbrücken. 

Denn auch, wenn du diese Sprüche vielleicht nicht mehr hören kannst: wenn dein Baby erstmal da ist, bleibt erstmal wenig Zeit, um gemütlich auf dem Sofa einen Film zu sehen oder mit der Freundin ganz in Ruhe Tee zu trinken und zu plaudern.

Dennoch kann es wohl jede Frau, die schon mal schwanger war, nachvollziehen, wenn eine Hochschwangere gerne Wehen haben möchte. Oftmals wird über das Wehen anregen nachgedacht, wenn das Baby im Ultraschall recht groß und schwer erscheint. Oder eben, wenn der errechnete Geburtstermin überschritten ist und die Angst vor einer medizinischen Einleitung zunimmt.

Zusammengefasst: Gründe um Wehen zu fördern:

  • Man hat den errechneten Geburtstermin überschritten und möchte die Schwangerschaft wegen physischer oder psychischer Gründe gerne beenden
  • Das ungeborene Baby erscheint im Ultraschall sehr groß und schwer
  • Die werdende Mutter hat Angst vor einer medizinischen Einleitung im Krankenhaus
  • Vielleicht nicht der sinnvollste Grund (aber auch das habe ich schon gehört und gelesen): Das Baby soll unbedingt vor einem bestimmten Termin zur Welt kommen

Was bewirken Maßnahmen zur Wehenförderung?

Du wirst feststellen, dass es verschiedene Maßnahmen zur Wehenanregung gibt. So sollen bestimmte Speisen, Tees und Cocktails beim Anregen der Wehen helfen. Ebenso wird Bewegung empfohlen. Doch was sollen diese Maßnahmen überhaupt bewirken:

  1. Sie sollen dafür sorgen, dass dein Baby tiefer ins Becken rutscht 
  2. Bereits vorhandene Wehen sollen verstärkt und gefördert werden
  3. Oder sie sollen eine Öffnung des Muttermundes fördern, indem der Beckenbereich durchblutet wird

Dies kann man durch verschiedene Maßnahmen erreichen, die wir dir hier gerne erläutern wollen:

Tipps zum Wehen anregen Zuhause

Diese Maßnahmen kannst du Zuhause selbst ausprobieren. Immer vorausgesetzt, der errechnete Geburtstermin ist bereits erreicht oder überschritten und die anderen oben genannten Voraussetzungen treffen zu. Stimm dich am besten immer mit deiner Hebamme oder deinem Gynäkologen ab:

Wehen fördern durch Essen

Mal abgesehen davon, dass die meisten Frauen ab der 40 SSW gar keinen großen Spaß mehr am Essen haben, hört es sich natürlich nicht schlecht an, die Wehen durch das richtige Essen zu fördern. 

Doch was ist denn das richtige Essen zum Wehen anregen?

  • Scharfe Speisen sollen die Wehen fördern können
  • Gewürze und Kräuter wie Thy­mi­an, Min­ze, Nel­ken, Ing­wer, Mus­kat, Kar­da­mom, Bor­retsch­sa­men­öl
  • Alles mit Nelken und Zimt (Weihnachtsgebäck)
  • Datteln und Leinsamen 
  • Tipp für eine leichtere Geburt: einige Wochen vor dem Geburtstermin einen Esslöffel geschrotete Leinsamen am Tag, um die Schleim­pro­duk­ti­on der Schei­den­schleim­häu­te anzuregen

Besonders das scharfe Essen ist ein Tipp, den man oft hört und liest. Ich persönlich habe das nicht ausprobiert, da ich ohnehin stark mit Sodbrennen zu kämpfen hatte. Da wollte ich mir die scharfen Speisen nicht auch noch antun. 

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Bewegung soll Wehen fördern

Auch wenn man zum Ende der Schwangerschaft viel lieber in Seitenlage mit Kissen als Bauchstütze auf dem Sofa verweilen würde, solltest du über ein oder mehrere Bewegungseinheiten am Tag nachdenken. 

Denn Bewegung soll die Wehen in Schwung bringen können. Spaziergänge, Treppensteigen, leichte Gymnastik: durch die Bewegung rutscht das Köpfchen des Babys weiter ins Becken, was zur Stimulation des Gebärmutterhalses führt. 

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Daraufhin bildet der Körper ein Hormon, welches die Wehen anregt. 

Geeignet ist übrigens auch das bekannte Fensterputzen. Oder du machst einfach nochmal den Hausputz, vielleicht ist bald schon keine Zeit mehr dafür.

Bei Spaziergängen kannst du dich zudem noch etwas entspannen, auch wenn das Gehen zum Ende der Schwangerschaft natürlich anstrengender wird. 

Achtung: Wenn du das Haus verlässt, denk immer an eine Begleitung oder an dein Handy. Überfordere dich nicht und plane keine zu große Runde ein.

Ein entspanntes Bad nehmen

Auch wenn einige Schwangere in der 40. SSW keine allzu große Lust mehr auf ein warmes Bad verspüren, kann ein Bad beim Wehen fördern helfen. Denn durch das warme Badewasser werden die Bauch- und Becken-Muskeln gelockert und besser durchblutet. Der Uterus bekommt Kraft für die Wehen.

Achte auf die Temperatur des Badewassers. Du solltest nicht zu heiß baden, denn darunter leidet der Kreislauf. Die ideale Badetemperatur liegt bei 38 °C.

Anregende Badezusätze können ätherische Öle von:

  • Eukalyptus
  • Nelke
  • Ingwer
  • Zimtblättern

enthalten.

Achtung: Nimm bitte nur ein Vollbad, wenn du nicht alleine Zuhause bist. Denn es kann durchaus vorkommen, dass dein Kreislauf schlapp macht. 

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Wehen anregen durch Sex

Sex kann tatsächlcih dabei helfen, die Wehen anzuregen. Denn im Sperma ist das wehenfördernde Prostaglandine enthalten. Außerdem wird auch beim Geschlechtsverkehr das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, welches für das Einsetzen von Wehen sorgt. 

Jetzt haben wir nur ein Problem: Oft haben die werdenden Eltern zum Ende der Schwangerschaft nicht mehr so viel Lust auf Sex. 

Bei wem das anders ist, der kann es aber durchaus mal ausprobieren, denn Sex soll wirklich beim Wehen anregen helfen.

Mit Himbeerblättertee Wehen anregen und eine schnelle Geburt fördern

Eine schnellere, einfachere und schmerzärmere Geburt durch einfaches Tee trinken zu erleben? Das hört sich doch gut an! Im Geburtsvorbereitungskurs, im Internet oder von erfahrenen Müttern hören Schwangere des Öfteren derartige Tipps.

Aber trägt der sagenumwobene Himbeerblättertee tatsächlich zur beschwerdefreien Geburt bei und wann bzw. wie soll er zubereitet und getrunken werden?

Die angebliche Wirkung des Himbeerblättertees

Die in den Blättern enthaltenen Gerbstoffe und weitere Inhaltsstoffe wie Vitamin C sollen dafür sorgen, dass unter anderem der Muttermund erweicht und die Beckenbodenmuskulatur gelockert wird.

Durch diese Vorteile soll schließlich die Zeit der Wehen während des Gebärens verkürzt werden. Zudem wird dem gefürchteten Dammriss oder -schnitt angeblich vorgebeugt.

Dem Himbeerblättertee wird auch eine krampflindernde Wirkung nachgesagt, wodurch er auch für Frauen geeignet sein soll, die mit Menstruationsproblemen zu kämpfen haben.

Gibt es Nachweise zur Wirkung von Himbeerblättertee?

Diese Frage kann mit einem klaren Nein beantwortet werden. Zahlreiche Studien wurden zwar durchgeführt, diese gingen jedoch mit unterschiedlichen Ergebnissen einher, sodass keine Vorteile durch die Einnahme des Tees garantiert werden können.

Ärzte warnen davor, Himbeerblättertee wegen seiner wehenfördernden Wirkung vor der 37. Schwangerschaftswoche zu trinken. Auch Frauen, die eine Mehrlingsgeburt erwarten, sollten auf den Tee verzichten.

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Meine persönliche Erfahrung mit Himbeerblättertee

Im Geburtsvorbereitungskurs habe ich von dem Wundergetränk gehört und da mich während meiner ersten Schwangerschaft immer wieder Ängste vor den Schmerzen begleiteten, habe ich den Tee ab der 37. Schwangerschaftswoche fleißig getrunken.

Zunächst habe ich aus Angst vor vorzeitigen Wehen täglich nur eine kleine Tasse in kleinen Schlückchen konsumiert und auf jedes Wehwehchen akribisch geachtet.

In der 38. Schwangerschaftswoche schließlich, nachdem ich keine Schmerzen oder sonstige Nachteile durch die Einnahme des Tees erlebte, steigerte ich die tägliche Dosis auf 2 Tassen. Schließlich wollte ich von den im Vorbereitungskurs beworbenen Vorzügen profitieren und eine möglichst schmerzfreie Geburt erleben.

Ja und was soll ich sagen. Die Geburt verlief tatsächlich wie im Bilderbuch. Natürlich wurde sie von Wehen begleitet, die nicht gerade für Unterhaltung sorgen. Aber ich konnte meine Tochter schnell und unkompliziert ohne Dammriss oder -schnitt gebären.

Trotz meiner vorherigen Ankündigung, dass ich unbedingt eine PDA benötigen werde, konnte ich überraschenderweise darauf verzichten.

Ob es nun tatsächlich am Himbeerblättertee lag, kann ich nicht wirklich sagen. Aber der Glaube versetzt bekannterweise Berge und ich hatte durch das Teetrinken während der letzten Wochen keine Nachteile.

Wie soll Himbeerblättertee zubereitet werden?

In der Regel empfehlen Hersteller laut Packungsbeilage, zwei Teelöffel Himbeerblätter in einen Teefilter zu geben. Alternativ gibt es auch Teebeutel, von denen ein Stück pro Tasse aufgebrüht wird. Um ein sicheres Lebensmittel zu erhalten, sollte stets sprudelnd kochendes Wasser für das Aufbrühen verwendet werden.

Nachdem der Tee mindestens sechs Minuten lang ziehen konnte, darf er getrunken werden. Da Himbeerblättertee etwas bitter schmeckt und nicht jedermanns bzw. -Fraus Geschmack ist, kann man den Tee nach Belieben mit etwas Zucker versehen oder mit Fruchtsaft mischen. Ich mag Kräutertees und habe den Tee daher immer pur getrunken.

Quelle: D00820996-bp.pdf (shop-apotheke.com)

 Aber Achtung: Diese Empfehlung gilt nur dann, wenn du wirklich am Ende deiner Schwangerschaft angekommen bist. Der Tee darf keinesfalls vor dem Ende der 34. Schwangerschaftswoche eingenommen werden. Einige Quellen empfehlen auch, Himbeerblättertee erst ab der 37. SSW zu trinken.

Wehen anregen mit dem Wehen-Cocktail

Ein Wehen-Cocktail ist ein starker Sud aus Wasser und verschiedenen Gewürzen wie Zimt, Ingwer, Nelke und Eisenwurz. Hier hat jede Hebamme ihr eigenes Rezept und ihre eigenen Empfehlungen. 

Wenn du eine Hebamme hast, dann sprich sie doch einfach mal auf den Wehen-Cocktail an. 

Zum Thema Wehen-Cocktail gibt es wirklich unterschiedliche Meinungen im Netz. In vielen Foren wird strikt davon abgeraten, da in einigen Fällen die Wehen sehr heftig und plötzlich einsetzten. 

Wehen Cocktail
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Andere Frauen hingegen berichten, dass sie auch nach dem Trinken eines Wehen-Cocktails noch sehr lange auf die Wehen warten mussten oder am Ende sogar eine medizinische Einleitung notwendig war. 

Ob der Wehen-Cocktail also wirklich funktioniert und warum er bei einigen Frauen sehr stark wirkt, bei anderen jedoch überhaupt nicht, darüber können wir nur spekulieren.

Da es beim Wehen-Cocktail so unterschiedliche und teilweise sehr heftige Erfahrungen gibt, solltest du dir das Getränk niemals eigenständig zubereiten. Und  schon gar nicht, wenn der errechnete Geburtstermin noch nicht überschritten ist.

Der Wehen-Cocktail zur Wehenanregung wird nicht umsonst manchmal als letztes Mittel vor der Durchführung einer medizinischen Einleitung genutzt. 

Wie eine Hebamme Wehen anregen kann

Wenn du eine Hebamme hast, kannst du sie einfach mal direkt ansprechen und um ihre Tipps und Erfahrungen bitten. Denn Hebammen haben nochmal ganz andere Methoden, um die Wehen zu fördern:

  1. Wehen fördern durch Akupunktur: Die Akupunktur ist ein bewährtes Mittel für das Anregen der Wehen. Denn durch die gesetzten Nadeln kann die Durchblutung angeregt werden, was die Öffnung des Muttermunds fördert. 
  2. Fußreflexzonen-Massage: Hebammen nutzen auch die Fußreflexzonenmassage zur Wehenförderung. Durch den Druck auf die bestimmten Reflexzonen wird die Durchblutung des Beckens gefördert und die Gebärmutter stimuliert.  
  3. Muttermund-Massage: Eine Massage des Muttermunds erfolgt durch die Hebamme. Hierdurch soll das Wehenhormon Oxytozin ausgeschüttet werden. Achtung: Eine solche Massage ist oftmals mit Schmerzen verbunden und daher nicht für jeden geeignet. 
  4. Wehen-Tee oder Wehen-Cocktail: Deine Hebamme kann dir eventuell ein Rezept für einen Wehen-Cocktail geben. Über den Cocktail aus verschiedenen Gewürzen haben wir weiter oben im Text bereits berichtet. 
  5. Nelkenöl-Tampon: Viele Hebammen schwören auf Nelkenöl. Nelkenöl kann als Zusatz eines Massageöls für die Bauchmassage genutzt werden oder es wird eine Mischung mit Mandelöl hergestellt und diese auf einen Tampon geträufelt. Den Nelkenöl-Tampon führst du ein und entfernst ihn nach etwa zwei Stunden wieder. Nelkenöl soll durchblutungsfördernde und wärmenden Eigenschaften haben und somit den Muttermund erweichen, die Gebärmutter lockern und die Wehen fördern.

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Weitergehende Maßnahmen durch Hebamme oder Arzt

Wenn dein Baby sich einfach nicht locken lassen möchte, wird eine Einleitung leider unumgänglich sein. Spätestens 14 Tage nach der errechneten Geburtstermin werden die Ärzte dir zu einer Einleitung raten. 

Hier kann es sein, dass zuerst ein Zäpfchen mit dem Hormon Prostaglandin verabreicht wird. Es soll bei der Erweichung des Muttermunds helfen können. Da Schmerzen auftreten können, wird dieses Zäpfchen im Krankenhaus verabreicht. 

Zu guter Letzt werden wehenfördernde Mittel über einen Wehentropf verabreicht. Hier kann dir der Arzt im Krankenhaus besser Auskunft geben, da es viele verschiedene Mittel zum Wehenanregen gibt.

Letzte Aktualisierung am 1.02.2023 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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  1. Brauche ich eine Hebamme - Gründe dafür und dagegen

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