Die richtige Baby Bettausstattung

Matratze, Bettdecke und Co.

Baby Bettausstattung Die sichere Schlafumgebung für das Baby
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Neugeborene verbringen einen Großteil des Tages schlafend. Schon alleine deswegen ist eine sichere Baby Bettausstattung sinnvoll und wichtig. Doch bei der Einrichtung des Babybetts sollte einiges beachtet werden, um das Kind nicht zu gefährden und dem Baby einen sicheren Schlaf zu ermöglichen.

Baby Bettausstattung – Sicherhheit vor „Heimeligkeit“

Viele werdende Eltern möchten ihrem Nachwuchs sein eigenes Bett möglichst gemütlich und behaglich gestalten. Leider geht dieser gut gemeinte Ansatz mit den Empfehlungen zur richtigen Baby Bettausstattung zur Vermeidung des plötzlichen Kindstods ganz und gar nicht einher. Zudem verführt auch das große Angebot der Babyindustrie und lässt nur allzu gerne wichtige Aspekte der sicheren Schlafumgebung in den Hintergrund treten.  Doch vor allem die passende Bettausstattung ist ein nicht zu vernachlässigender Faktor zur Vermeidung des plötzlichen Kindstods.

Das richtige Babybett

Egal ob Stubenwagen, Wiege, Beistellbett oder das traditionelle Gitterbett – sämtliche gängigen Varianten des Babybetts sind bedenkenlos zu vertreten, wobei dir jedes für sich spezifische Vorteile bietet. Ein Stubenwagen bietet sich vor allem für Eltern an, die auf einer Ebene wohnen und den Nachwuchs dadurch bequem transportieren und bei sich haben können. Auch die meisten Wiegen sind transportabel und bietet zudem die Möglichkeit, dein Baby sanft in den Schlaf wiegen zu können.

Ein Beistellbett stellt dagegen gerade für stillende Mütter eine echte Bereicherung dar, um das nächtliche Stillen bequem und unkompliziert für Mutter und Kind zu gestalten.

Wer es bei der Wahl des Babybetts praktisch und zweckmäßig bevorzugt, wird beim klassischen Gitterbetten fündig. Diese können, je nach Modell, auch zum Juniorbett umgebaut werden und bieten somit von allen Varianten die längste Nutzungsdauer.

Was hat nichts im Babybett zu suchen?

Es ist noch nicht allzu lange her, da verbrachten die meisten neuen Erdenbürger ihre ersten Lebenswochen mit Mützchen, dicker Daunenbettdecke und Kissen warm verpackt in ihrem Bettchen. Dank der Erkenntnisse über die Entstehung des plötzlichen Kindstods ist man hiervon abgekommen und die empfohlene Ausstattung eines Babybetts hat sich komplett gewandelt.

Vereinfacht gesagt gehört nichts ins Babybett außer deinem Baby, einer guten luftdurchlässigen Matratze und ein der Temperatur angepasster Schlafsack. Insbesondere folgende Gegenstände haben nichts im Babybett zu suchen:

  • Stofftiere
  • Decken und Kissen
  • Schaffelle oder sonstige wärmenden Kuscheldecken etc.
  • Lagerungskissen
  • in den ersten Lebensmonaten ist von einem zusätzlichen Nestchen Abstand zu nehmen

So ist dein Baby sicher gebettet

Eine sichere Baby Bettausstattung ist reduziert auf das Minimum des Notwendigen und begleitet dein Baby sicher und bedenkenlos durch seine Nacht.

Verschiedene Faktoren begünstigen den plötzlichen Kindstod. Neben dem Schlafen im Schlafsack ist auch eine geeignete luftdurchlässige und stützende Matratze ein wichtiges Kriterium um Wärmestau oder eine CO2 Rückatmung zu vermeiden. Solche Matratzen für das Babybett bietet zum Beispiel die Marke Alvi aber auch Julius Zöllner hat tolle Babymatratzen im Sortiment. Zudem sollte dein Säugling solange er sich noch nicht selbstständig drehen kann nur in Rückenlage schlafen.

Auch wenn es verlockend ist und du dein Baby nachts gerne bei dir haben möchtest, empfehlen Experten, Babys mindestens bis zum ersten Lebensjahr in ihrem eigenen Bett im elterlichen Schlafzimmer schlafen zu lassen. Die Zimmertemperatur sollte nicht über 18 Grad liegen. Und ganz wichtig: Ohne Decken, Kissen oder sonstige unnötigen Betttextilien.

Am sichersten schläft dein Baby im eigenen Babyschlafsack. Modelle mit abnehmbaren Ärmeln bieten dir den Vorteil, dein Baby, wenn es anfängt zu schwitzen dünner anzuziehen, ohne das es dabei aufwacht.  Achte zudem auf eine hochwertige, stützende und luftzirkulierende Matratze, die vor allem das Köpfchen nicht einsinken lässt.

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