Schlafsack Baby für den Winter – Winterschlafsack

Welcher Schlafsack ist der passende für den Winter?

Es ist gar nicht so einfach, einen optimalen Schlafsack für das Baby zu finden. Schließlich können die Kleinen sich noch nicht mitteilen und es ist unsere Aufgabe, trotzdem herauszufinden, ob das Kind warm genug eingepackt ist. Wer einen Schlafsack Baby für den Winter sucht, kann sich aber an verschiedenen Punkten orientieren.

Schlafsack Baby für den Winter mit Armen

Da Babys ja nicht die Möglichkeit haben, sich komplett unter eine Bettdecke zu kuscheln, stellen einige Hersteller Winterschlafsäcke für Babys mit Armen her. Darin bleiben also auch die Arme des Kindes schön warm. Besonders geeignet sind solche Modelle für kühle Babyschlafzimmer und / oder wenn dein Kind schnell friert. Die Winterschlafsäcke der Marke Sterntaler besitzen sogar abnehmbare Ärmel. Solche Schlafsäcke können das Kind also eine ganze Weile begleiten, denn sobald es mal etwas wärmer ist, kannst du die Ärmel einfach abnehmen. Eine tolle Sache also, die inzwischen auch andere Hersteller anbieten. Sieh dich doch auch mal nach den Babyschlafsäcken der Marke Jacky Baby oder Schlummersack um.

Der Winterschlafsack sollte gefüttert sein

Im Gegensatz zu Sommerschlafsäcken für Babys sind Winterschlafsäcke leicht bis stark gefüttert. Einige Hersteller wie etwa Odenwälder, ARO Artländer und Schlummersack haben sogar dicke Daunenschlafsäcke für Babys und Kleinkinder im Sortiment. In einem Daunenschlafsack schläft das Kind in der kühleren Jahreszeit besonders komfortabel. Denn Daunen sind wirklich federleicht, sorgen für einen guten Feuchtigkeitstransport und sind zudem auch noch natürlich.

Als Alternative zum Daunenschlafsack bieten sich gefütterte Babyschlafsäcke an. Gefüllt sind solche Modelle zum Beispiel mit Polyesterwatte, Hochbauschvlies oder TENCEL. Innen sind die Babywinterschlafsäcke oft angeraut und aus weichem Nicki hergestellt. So ist der Schlafsack Baby für den Winter besonders kuschelig und wärmend.

Wie dick sollte der Schlafsack Baby für den Winter sein?

Eine schwierige Frage, die nicht allgemein beantwortet werden kann. Denn hier kommt es darauf an, wie warm oder kalt es im Babyschlafzimmer ist. Zudem ist natürlich ausschlaggebend, ob dein Baby schnell friert. Ein Anhaltspunkt für die Auswahl kann der TOG-Wert sein, der angibt, wie dick der Schlafsack Baby ist. Je höher der TOG-Wert, desto wärmer ist der Babyschlafsack. Allerdings nutzen nicht alle Hersteller diese Maßeinheit. Unter deutschen Herstellern ist die Angabe des TOG-Werts nämlich noch nicht verbreitet. Hersteller, die den TOG-Wert ihrer Babyschlafsäcke angeben, sind unter anderem Schlummersack, Grobag und aden + anais.

Kombination aus Babywinterschlafsack und Schlafanzug

Wenn du dein Baby im Winter warm genug betten möchtest, machst du mit einem Winterschlafsack aber generell erstmal nichts falsch. Sollte es im Babyzimmer recht kühl sein (vor allem also weniger als 18°C Raumtemperatur aufweisen), bietet sich die Wahl eines Schlafsacks Baby für den Winter mit Ärmeln an. Diese können bei Bedarf abgenommen werden. Wichtig ist nun vor allem, was das Baby unter dem Schlafsack trägt. In der Regel ist im Winter ein Lang- oder Kurzarmbody zusammen mit einem normalen Schlafanzug passend.

Verzichte auf gefütterte Schlafanzüge oder wärmende Pyjamas. Auch solltest du deinem Kind niemals eine Decke, ein Lammfell oder gar Wärmflasche oder Körnerkissen zum Schlafen ins Bett legen. Diese zusätzlichen Wärmequellen sind unnötig und steigern das Risiko des Plötzlichen Kindstods! Zieh dein Baby stattdessen normal an:

  1. Body mit langen oder kurzen Armen
  2. Nicht zu dicken Schlafanzug
  3. Babywinterschlafsack mit oder ohne Armen

und leg es dann ohne Decke ins Bett. Wenn du unsicher bist oder den Eindruck hast, dass dein Kind friert oder ihm zu warm ist, solltest du es zwei oder drei Nächte lang beobachten. Prüfe dafür die Temperatur im Nacken des Kindes. Fühlt sich der Nacken warm an, ist alles okay. Ist der Nacken deines Babys hingegen kalt, solltest du dein Baby etwas wärmer anziehen (zum Beispiel einen Langarmbody statt eines Bodys mit kurzem Arm).

Sofern dein Baby sich im Nacken sehr warm anfühlt oder gar schwitzt, ist es zu dick eingepackt. Ziehe es dünner an! Lasse zum Beispiel den Body weg oder verzichte auf den Schlafanzug. Alternativ kannst du auch mal ausprobieren, die Ärmel des Babyschlafsacks wegzulassen.

Sicherer Babyschlaf auch im Winter

Statistisch gesehen versterben mehr kleine Babys in der warmen Jahreszeit am Plötzlichen Kindstod. Eine Überhitzung des Babys gilt als mit ausschlaggebend für den Kindstod, der vor allem Säuglinge unter einem Jahr trifft. Um dein Baby optimal zu schützen, solltest du daher auch im Winter darauf achten, dein Kind auf keinen Fall zu überwärmen. Besonders gut gemeint aber leider sehr gefährlich sind Wärmflaschen, Körnerkissen oder andere Wärmequellen in Babys Bett. Auch Lammfelle, dicke Decken und Handtücher haben im Babybett nichts zu suchen. Bitte lasse solche Dinge dem Wohle deines Kindes zuliebe weg. Klar, als Mutter oder Vater möchte man es seinem Baby richtig gemütlich im Bett machen. Hier ist im Babybett aber weniger wirklich mehr – nämlich mehr Sicherheit für dein Kind.

Überwärmen kann das Kind aber auch, wenn es zu dick angezogen wird. Bei der empfohlenen Raumtemperatur des Schlafzimmers von etwa 18°C ist das Baby im normalen Schlafanzug + Body + Schlafsack in der Regel ausreichend warm angezogen. Auf ein Mützchen verzichte beim Schlafen bitte stets.